| Zukunftsrat bei der Landeskulturkonferenz in Mainz

Kulturelle Teilhabe junger Menschen für nachhaltige Entwicklung

Bei der zweiten Landeskulturkonferenz Rheinland-Pfalz stand am 27. November 2025 im Alten Postlager Mainz die Frage im Mittelpunkt, wie die kulturelle Teilhabe junger Menschen gestärkt und zukunftsfähig gestaltet werden kann. Der Zukunftsrat Nachhaltige Entwicklung Rheinland-Pfalz war mit zwei Ratsmitgliedern vertreten: Christina Biundo und Maria Leurs gingen am Stand des Zukunftsrats mit den Teilnehmenden in den Dialog, verständigten sich über Impulse und Perspektiven zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Kulturbereich und gaben Auskunft über die Arbeit des Zukunftsrats.

Die Landeskulturkonferenz versammelte Akteurinnen und Akteure aus Kultur, Jugend, Bildung und Politik. Bereits die Eingangsimpulse machten deutlich, wie eng kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung miteinander verwoben sind. Die anschließende Präsentation der Jugend-Kultur-Befragung zeigte, welche Bedürfnisse, Erwartungen und Freiräume junge Menschen heute formulieren – und wo Handlungsbedarf besteht.

„Nachhaltige Entwicklung beginnt dort, wo junge Menschen ernst genommen und in ihren Lebenswelten abgeholt werden“, so Christina Biundo. „Viele der heute präsentierten Projekte zeigen, wie Kultur Zugänge schafft und Teilhabe ermöglicht. Gerade für die Umsetzung der Landesnachhaltigkeitsstrategie ist das ein wichtiger Baustein.“

In Workshops zu digitalen Räumen, Generationengerechtigkeit oder Social-Media-Performances rückte die Frage in den Vordergrund, wie Kulturorte – analog wie digital – so gestaltet werden können, dass sie inklusiv, sicher und bestärkend wirken.

Maria Leurs hob hervor, dass kulturelle Bildungsarbeit eine zentrale Rolle spiele, wenn es darum geht, junge Menschen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft zu begleiten: „Die Beispiele des Tages zeigen, wie transformative Kraft in der Jugendkultur steckt. Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur ökologische Verantwortung, sondern auch soziale und kulturelle – und genau das wurde hier sichtbar.“

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